Abschlüsse im privaten Sektor

 

Insbesondere im privaten Sektor spielen die angestrebten Abschlüsse eine entscheidende Rolle für die Anerkennung einer Weiterbildung, weshalb interessierte Arbeitnehmer diesem Aspekt besonders große Aufmerksamkeit schenken sollten. Schließlich soll eine solche berufsbegleitende Weiterbildung in vielen Fällen die Basis für die berufliche Zukunft bilden und muss daher in der freien Wirtschaft auch entsprechend honoriert werden.

Die meisten privaten Schulen bewerben ihre Kurse und Lehrgänge zwar als staatlich geprüft, doch dies sagt noch nichts über die Anerkennung der jeweiligen Fortbildung aus. Ausschließlich der Abschluss ist hierfür entscheidend, sodass man diesen auf keinen Fall unterschätzen darf. Häufig endet eine private Weiterbildung mit einem Zertifikat des entsprechenden Instituts, was auf dem harten Arbeitsmarkt in der Regel von geringer Bedeutung ist.

Aus diesem Grund sollten ambitionierte Arbeitnehmer unbedingt Maßnahmen bevorzugen, die durch eine staatliche oder öffentliche Prüfung abgeschlossen werden. Hierzu zählen beispielsweise auch Fernkurse, die auf eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer vorbereiten, denn so haben die Teilnehmer die Gelegenheit, einen anerkannten IHK-Abschluss zu erwerben.

Zudem werden auch akademische Abend- oder Fernstudiengänge von Arbeitgebern hoch geschätzt, weil die Absolventen nicht nur über einen offiziellen, akademischen Grad verfügen, sondern zusätzlich ebenfalls Engagement, Disziplin und Durchhaltevermögen bewiesen haben. Obwohl Zertifikatslehrgänge privater Anbieter keineswegs schlechter sein müssen, sollte man also Weiterbildungen bevorzugen, die mit einem anerkannten Abschluss enden.

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